vitamin d

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Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Calcium- und Phosphatstoffwechsels spielt, was für gesunde Knochen und Zähne unerlässlich ist. Es unterstützt auch das Immunsystem, hat eine wichtige Funktion bei der Zellteilung und kann die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden beeinflussen.
Der menschliche Körper kann Vitamin D durch Sonnenlichtexposition synthetisieren. Bei UVB-Strahlung, die die Haut erreicht, wird 7-Dehydrocholesterin in Vitamin D3 umgewandelt. Allerdings ist eine ausreichende Sonnenlichtexposition je nach geografischer Lage, Jahreszeit und Hauttyp nicht immer gewährleistet.
Zu den besten Nahrungsquellen für Vitamin D gehören fetter Fisch wie Lachs und Makrele, Lebertran sowie Eigelb. Pflanzliche Quellen sind selten, weshalb viele Menschen auf angereicherte Lebensmittel wie Milchprodukte oder Cerealien zurückgreifen, die extra Vitamin D enthalten.
Die empfohlene Tagesdosis für Vitamin D variiert je nach Alter, Geschlecht und gesundheitlichen Bedingungen, liegt jedoch allgemein für Erwachsene zwischen 800 und 2000 IE (Internationale Einheiten). Besonders ältere Menschen, Schwangere und Menschen mit eingeschränkter Sonnenexposition sollten ihre Zufuhr regelmäßig überprüfen.
Ein Vitamin D-Mangel kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, darunter Müdigkeit, Muskelschwäche, Knochenschmerzen und ein erhöhtes Risiko für Osteoporose. Langfristig kann ein ernsthafter Mangel auch zu Erkrankungen wie Rachitis bei Kindern oder Osteomalazie bei Erwachsenen führen.