carsten müller cdu

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Carsten Müller ist ein deutscher Politiker der CDU, der von 2009 bis 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages war. Er vertrat den Wahlkreis Braunschweig in Niedersachsen und engagierte sich besonders in den Bereichen Wirtschaft, Energie und Stadtentwicklung. Während seiner Amtszeit war er unter anderem Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen. Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag im Jahr 2021 blieb er in der Kommunalpolitik aktiv.

Carsten Müller geriet 2017 in die Schlagzeilen, als er sich kritisch über organisierte Bettelei in Braunschweig äußerte und für strengere Regelungen eintrat. Er setzte sich für eine Verschärfung der Regelungen gegen aggressive Bettelei ein, was zu kontroversen Diskussionen führte. Seine Haltung wurde sowohl von Befürwortern unterstützt, die Probleme mit organisierter Bettelei sahen, als auch von Kritikern angegriffen, die soziale Härte befürchteten. Die Debatte spiegelte die gesellschaftliche Auseinandersetzung über den Umgang mit Armut im öffentlichen Raum wider.

Als Bundestagsabgeordneter konzentrierte sich Carsten Müller vor allem auf wirtschafts- und energiepolitische Themen sowie auf Fragen der Stadtentwicklung. Er setzte sich für die Energiewende und die Förderung erneuerbarer Energien ein, wobei er gleichzeitig die Interessen der regionalen Wirtschaft im Blick behielt. In der Kommunalpolitik engagierte er sich für Infrastrukturprojekte und die Entwicklung seines Wahlkreises Braunschweig. Zudem war er Mitglied der Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität", die sich mit nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung beschäftigte.

Carsten Müller begann seine politische Laufbahn in der Kommunalpolitik, bevor er 2009 erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Er konnte sein Direktmandat im Wahlkreis Braunschweig mehrfach verteidigen und gehörte dem Bundestag zwölf Jahre lang an. Nach der Bundestagswahl 2021 schied er aus dem Parlament aus und konzentrierte sich wieder stärker auf regionale Politik. Seine politische Arbeit war geprägt von einem pragmatischen Ansatz und der engen Verbindung zu seinem Wahlkreis in Niedersachsen.

In sozialpolitischen Fragen vertritt Carsten Müller traditionell konservative Positionen mit einem Schwerpunkt auf Eigenverantwortung und lokalen Lösungen. Er setzt sich für die Bekämpfung von Armut ein, betont jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit, zwischen bedürftigen Menschen und organisierter Kriminalität zu unterscheiden. Seine Haltung zu Themen wie Bettelei zeigt einen ordnungspolitischen Ansatz, der auf kommunale Regelungen und die Wahrung der öffentlichen Ordnung abzielt. Gleichzeitig engagierte er sich für bezahlbaren Wohnraum und soziale Infrastruktur in seinem Wahlkreis.