japanese cheesecake

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Japanese Cheesecake, auch als Soufflé-Käsekuchen bekannt, ist eine besonders luftige und leichte Variante des klassischen Käsekuchens. Im Gegensatz zum dichten amerikanischen oder cremigen New York Cheesecake hat die japanische Version eine wolkenartige, fluffige Textur, die durch das Aufschlagen von Eiweiß zu steifem Schnee und das Backen im Wasserbad entsteht. Der Kuchen enthält weniger Frischkäse und mehr Eier, wodurch er beim Essen fast auf der Zunge zergeht. Optisch erinnert er an einen hohen Biskuitkuchen und wackelt leicht, wenn man ihn bewegt, was auf seine zarte Konsistenz hinweist.

Das Zusammenfallen des Japanese Cheesecake nach dem Backen ist ein häufiges Phänomen und teilweise normal, da die Luftblasen im Teig beim Abkühlen schrumpfen. Um ein zu starkes Einsinken zu vermeiden, sollte der Kuchen langsam im ausgeschalteten Ofen mit leicht geöffneter Tür abkühlen, damit der Temperaturschock minimiert wird. Weitere Ursachen können zu stark geschlagenes Eiweiß, zu hohe Backtemperatur oder zu kurze Backzeit sein. Ein leichtes Einsinken ist jedoch kein Qualitätsmangel – der Kuchen sollte dennoch saftig und luftig bleiben.

Ja, das Backen im Wasserbad ist eine wesentliche Technik für den perfekten Japanese Cheesecake. Das Wasserbad sorgt für eine gleichmäßige, schonende Hitzeverteilung und verhindert, dass der empfindliche Teig zu schnell bräunt oder Risse bekommt. Durch die Feuchtigkeit bleibt der Kuchen besonders saftig und erreicht seine charakteristische zarte Textur. Die Backform sollte dafür in Alufolie eingewickelt werden, damit kein Wasser eindringen kann, und dann in eine größere Form mit heißem Wasser gestellt werden.

Japanese Cheesecake sollte nach dem vollständigen Abkühlen im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter oder gut abgedeckt aufbewahrt werden. Bei richtiger Lagerung hält er sich etwa 3-4 Tage im Kühlschrank und behält dabei seine zarte Textur. Der Kuchen kann auch eingefroren werden und ist dann bis zu einem Monat haltbar – zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen. Viele schätzen den Kuchen sowohl leicht gekühlt als auch bei Raumtemperatur, wobei die Aromen bei Raumtemperatur intensiver zur Geltung kommen.

Der häufigste Fehler ist das Untermischen des Eischnees, wobei zu energisches Rühren die Luftbläschen zerstört und der Kuchen seine Fluffigkeit verliert – stattdessen sollte der Eischnee vorsichtig in drei Portionen untergehoben werden. Ein weiterer Fehler ist eine zu hohe Backtemperatur, die zu Rissen und ungleichmäßigem Garen führt; niedrige Temperaturen zwischen 140-160°C sind ideal. Das vorzeitige Öffnen der Ofentür während des Backens kann ebenfalls zum Zusammenfallen führen, ebenso wie das zu schnelle Abkühlen. Zudem ist es wichtig, die Zutaten auf Raumtemperatur zu bringen, damit sich alles gleichmäßig verbindet.