miosga

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Miosga ist eine politische Talksendung der ARD, die sonntags im Ersten ausgestrahlt wird. Die Sendung wird von der Journalistin Caren Miosga moderiert und hat im November 2023 die langjährige Sendung "Anne Will" abgelöst. In der Sendung werden aktuelle politische Themen mit prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert. Das Format konzentriert sich auf Einzelgespräche und kleinere Diskussionsrunden, um tiefgehende Analysen zu ermöglichen.

Die Sendung Miosga wird in der Regel sonntags um 21:45 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Nach der 20-Uhr-Tagesschau und dem Tatort bzw. anderen Hauptabendprogrammen bildet die Talksendung einen festen Bestandteil des sonntäglichen ARD-Programms. Die Sendung ist auch in der ARD-Mediathek verfügbar und kann dort zeitversetzt angeschaut werden. Gelegentlich kann es aufgrund besonderer Programmereignisse zu Verschiebungen der Sendezeit kommen.

Caren Miosga ist eine deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin, die seit 1998 für die ARD tätig ist. Sie wurde vor allem als langjährige Moderatorin der Tagesthemen bekannt, wo sie von 2007 bis 2024 vor der Kamera stand. Seit November 2023 moderiert sie ihre eigene politische Talksendung "Miosga" im Ersten. Die in Peine geborene Journalistin gilt als eine der profiliertesten Moderatorinnen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und ist für ihre präzise Interviewführung bekannt.

Miosga setzt im Vergleich zu klassischen Talkrunden stärker auf intensive Einzelgespräche und kleinere Gesprächskonstellationen. Der Fokus liegt auf vertiefenden Interviews, die den Gästen mehr Raum für ausführliche Antworten geben, statt auf große Diskussionsrunden mit vielen Teilnehmern. Die Sendung verzichtet bewusst auf überfüllte Talkrunden und ermöglicht so eine konzentriertere Auseinandersetzung mit politischen Themen. Dieser Ansatz soll zu mehr Substanz und weniger Showeffekten führen.

Bei Miosga treten regelmäßig hochrangige Politiker aus Bund und Ländern auf, darunter Ministerpräsidenten, Bundesminister und Parteivorsitzende. Neben Politikern werden auch Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft eingeladen, die zu aktuellen Themen Stellung beziehen. Die Auswahl der Gäste orientiert sich an der politischen Aktualität und gesellschaftlichen Relevanz. Internationale Gäste ergänzen das Spektrum, wenn außenpolitische Themen im Fokus stehen.