queen elizabeth

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Queen Elizabeth II. regierte 70 Jahre und 214 Tage, von ihrer Thronbesteigung am 6. Februar 1952 bis zu ihrem Tod am 8. September 2022. Sie war damit die am längsten regierende Monarchin in der britischen Geschichte und übertrumpfte sogar ihre Ururgroßmutter Queen Victoria, die zuvor mit 63 Jahren den Rekord hielt. Während ihrer Regentschaft erlebte sie 15 britische Premierminister, von Winston Churchill bis Liz Truss, und war Zeugin enormer gesellschaftlicher und politischer Veränderungen weltweit.

Queen Elizabeth II. hatte vier Kinder mit ihrem Ehemann Prinz Philip: Charles (geboren 1948), Anne (geboren 1950), Andrew (geboren 1960) und Edward (geboren 1964). Nach ihrem Tod folgte ihr ältester Sohn Charles als König Charles III. auf den Thron. Die Queen hatte insgesamt acht Enkelkinder, darunter die bekannten Prinzen William und Harry, sowie zwölf Urenkel. Ihre Familie repräsentiert mehrere Generationen der königlichen Linie und sichert die Thronfolge für die kommenden Jahrzehnte.

Queen Elizabeth II. feierte mehrere historische Jubiläen, die ihre außergewöhnlich lange Regierungszeit würdigten. 2012 beging sie ihr Diamantjubiläum nach 60 Jahren auf dem Thron mit landesweiten Feierlichkeiten. Im Jahr 2022 feierte sie als erste britische Monarchin ihr Platinjubiläum für 70 Dienstjahre, das mit einem viertägigen Festwochenende im Juni gefeiert wurde. Weitere bedeutende Meilensteine waren ihr Goldenes Jubiläum 2002 und ihr 90. Geburtstag 2016, die alle die Beständigkeit und Hingabe der Monarchin unterstrichen.

Als konstitutionelle Monarchin hatte Queen Elizabeth II. sowohl zeremonielle als auch staatliche Pflichten, wobei sie politisch neutral bleiben musste. Zu ihren Hauptaufgaben gehörten die wöchentlichen Audienzen mit dem Premierminister, die Unterzeichnung von Gesetzen, die Eröffnung des Parlaments und die Ernennung von Regierungsmitgliedern. Sie war außerdem Oberhaupt des Commonwealth of Nations und unternahm zahlreiche Staatsbesuche zur Pflege internationaler Beziehungen. Die Queen empfing jährlich Tausende von Gästen bei königlichen Veranstaltungen, verlieh Auszeichnungen und diente als Symbol nationaler Einheit und Kontinuität.

Queen Elizabeth II. führte die Monarchie behutsam ins moderne Zeitalter, indem sie Traditionen wahrte und gleichzeitig notwendige Anpassungen vornahm. Sie erlaubte erstmals Fernsehkameras bei ihrer Krönung 1953, was Millionen Menschen weltweit Zugang verschaffte, und öffnete später den Buckingham Palace für die Öffentlichkeit. Die Queen nahm soziale Medien an, hielt ihre erste E-Mail-Nachricht und besuchte Gemeindezentren und normale Bürger, um näher am Volk zu sein. Sie setzte sich für eine schlankere Monarchie ein, reduzierte die Anzahl der arbeitenden Royals und passte die Institution an die Erwartungen einer demokratischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts an.