robert redford

1.000+ Suchanfragen 5 Fragen

Robert Redford wurde am 18. August 1936 in Santa Monica, Kalifornien, geboren. Seine Schauspielkarriere begann er in den späten 1950er Jahren zunächst am Theater und im Fernsehen, bevor er in den 1960er Jahren seinen Durchbruch im Kino erlebte. Seinen ersten großen Erfolg feierte er 1969 mit dem Film 'Butch Cassidy and the Sundance Kid' an der Seite von Paul Newman, der ihn zu einem der gefragtesten Hollywoodstars machte. In den 1970er Jahren etablierte er sich endgültig als Leinwandlegende mit Filmen wie 'Der Clou' und 'Die drei Tage des Condor'.

Robert Redford gründete 1985 das Sundance Film Festival in Park City, Utah, das sich zum wichtigsten Festival für unabhängige Filme in den USA entwickelte. Das Festival trägt seinen Namen nach seiner legendären Rolle als Sundance Kid und dient als Plattform für innovative, künstlerisch anspruchsvolle Produktionen abseits des Mainstreams. Durch sein Engagement hat Redford zahlreichen aufstrebenden Filmemachern den Weg geebnet und das amerikanische Independent-Kino maßgeblich geprägt. Das Sundance Institute, das er 1981 gründete, bietet zudem Programme zur Förderung junger Talente im Filmbereich.

Robert Redford gab 1980 mit 'Eine ganz normale Familie' sein Regiedebüt, das sofort mit vier Oscars ausgezeichnet wurde, darunter für den besten Film und die beste Regie. Seine Regiearbeiten zeichnen sich durch sensible Charakterstudien und gesellschaftskritische Themen aus, wie in 'Der Pferdeflüsterer' (1998) und 'Lions for Lambs' (2007). Besonders beachtet wurde sein politisches Drama 'Quiz Show' (1994), das die Manipulation in US-Fernsehshows der 1950er Jahre thematisierte. Als Regisseur zeigte Redford stets ein besonderes Gespür für komplexe menschliche Beziehungen und moralische Dilemmata.

Zu Redfords bekanntesten Filmen gehören 'Butch Cassidy and the Sundance Kid' (1969), 'Der Clou' (1973) und 'Jenseits von Afrika' (1985), die ihn zum Superstar machten. In 'Die Unbestechlichen' (1976) spielte er den investigativen Journalisten Bob Woodward, der den Watergate-Skandal aufdeckte, was als einer seiner bedeutendsten Rollen gilt. Weitere Klassiker sind 'Der elektrische Reiter' (1979) und 'Sneakers' (1992). 2013 bewies er mit der Ein-Mann-Show 'All Is Lost' eindrucksvoll seine schauspielerische Klasse, wofür er internationale Anerkennung erhielt.

Robert Redford kündigte 2018 seinen Rückzug als Schauspieler an, wobei 'Ein Mann namens Ove' sein letzter geplanter Film als Darsteller sein sollte. Er erklärte, dass er sich nach über sechs Jahrzehnten im Filmgeschäft auf andere Projekte konzentrieren wolle, insbesondere auf Umweltschutz und politisches Engagement. Trotz dieser Ankündigung bleibt er dem Kino durch seine Arbeit mit dem Sundance Institute und als Förderer unabhängiger Filmkunst verbunden. Seine Entscheidung markierte das Ende einer außergewöhnlichen Karriere, die Hollywood nachhaltig geprägt hat und ihm 2002 einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk einbrachte.