angelique kerber

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Angelique Kerber hat in ihrer Karriere drei Grand-Slam-Titel gewonnen. 2016 triumphierte sie bei den Australian Open und den US Open, womit sie zur Nummer 1 der Weltrangliste aufstieg. Ihren dritten Major-Titel holte sie 2018 in Wimbledon, wo sie im Finale Serena Williams besiegte. Diese Erfolge machten sie zu einer der erfolgreichsten deutschen Tennisspielerinnen aller Zeiten neben Steffi Graf.
Angelique Kerber beendete ihre professionelle Tenniskarriere im November 2024 nach den WTA Finals in Riad. Die damals 36-jährige Spielerin hatte ihre Entscheidung bereits im Vorfeld bekannt gegeben und wurde bei ihrem Abschied gebührend gefeiert. Nach der Geburt ihrer Tochter Liana im Februar 2023 kehrte sie noch einmal auf die Tour zurück, konnte aber nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen. Ihre Karriere umfasste über zwei Jahrzehnte im professionellen Tennis.
Angelique Kerber ist bekannt für ihre außergewöhnliche Defensivqualität und ihre Beweglichkeit auf dem Platz. Ihre Stärken liegen in der Ballverteidigung, schnellen Beinarbeit und der Fähigkeit, aus defensiven Positionen heraus Druck aufzubauen. Mit ihrer linkshändigen Spielweise konnte sie besonders gefährliche Winkel erzeugen und ihre Gegnerinnen aus dem Rhythmus bringen. Kerber ist zudem für ihre mentale Stärke und ihren unbändigen Kampfgeist bekannt, was ihr den Spitznamen "Angie" als Sympathieträgerin einbrachte.
Angelique Kerber gewann bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro die Silbermedaille im Dameneinzel. Im Finale unterlag sie der Puerto-Ricanerin Monica Puig in einem hart umkämpften Match. Dieser Erfolg krönte ihr erfolgreichstes Jahr 2016, in dem sie auch zwei Grand-Slam-Turniere gewann und die Nummer 1 der Welt wurde. Die olympische Medaille war ein wichtiger Meilenstein in ihrer Karriere und unterstrich ihre herausragende Form in dieser Phase.
Angelique Kerber wurde am 18. Januar 1988 in Bremen geboren und wuchs in Kiel auf, wo sie ihre ersten Schritte im Tennis machte. Ihre Familie hat polnische Wurzeln, was ihr eine besondere Verbindung zu beiden Kulturen gab. Sie trainierte in ihrer Jugend beim Kieler Tennis-Klub Rot-Weiß und wurde später von verschiedenen Trainern gefördert. Der Durchbruch zur Weltspitze gelang ihr jedoch erst in ihren Zwanzigern, nachdem sie konstant an ihrer Fitness und ihrem Spiel gearbeitet hatte.