audi f1 barcelona

5.000+ Suchanfragen 5 Fragen
Audi wird ab der Saison 2026 offiziell in die Formel 1 einsteigen. Der Einstieg erfolgt als Motorenlieferant und Werksteam im Zuge der neuen technischen Regeln, die nachhaltigere Antriebseinheiten mit höherem E-Fuel-Anteil vorsehen. Das Engagement wurde bereits 2022 offiziell angekündigt und Audi wird dabei das Team Sauber übernehmen, das dann als Audi-Werksteam an den Start geht. Die Entwicklung der Power Unit erfolgt am neuen Standort in Neuburg an der Donau.
Der Circuit de Barcelona-Catalunya dient traditionell als wichtiger Testort für Formel-1-Teams und wird auch für Audi von großer Bedeutung sein. Die Strecke bietet eine ideale Mischung aus schnellen und langsamen Kurven sowie langen Geraden, was sie zu einem repräsentativen Testkurs macht. Vor dem offiziellen Einstieg 2026 nutzt Audi die Rennstrecke für Entwicklungsarbeit und Simulationen. Auch nach dem Start werden die offiziellen Wintertests, die regelmäßig in Barcelona stattfinden, für das Team essentiell sein.
Audi übernimmt das Schweizer Sauber-Team, das seit 1993 in der Formel 1 aktiv ist und derzeit als Alfa Romeo antritt. Die Übernahme wurde schrittweise vollzogen, wobei Audi zunächst eine Minderheitsbeteiligung erwarb und diese sukzessive ausbaute. Ab 2026 wird das Team komplett als Audi-Werksteam auftreten und sowohl Chassis als auch die hauseigene Power Unit entwickeln. Diese Partnerschaft kombiniert Audis technische Expertise mit der Formel-1-Erfahrung von Sauber.
Audi wird ab 2026 eine komplett neu entwickelte Hybrid-Power-Unit einsetzen, die den neuen technischen Regularien entspricht. Der Antrieb besteht aus einem 1,6-Liter-V6-Verbrennungsmotor und einer deutlich leistungsstärkeren elektrischen Komponente als bisher, wobei die elektrische Leistung nahezu gleichberechtigt zur Verbrennungsleistung sein wird. Die Kraftstoffe müssen zu 100 Prozent nachhaltig sein, was Audis Expertise im Bereich E-Fuels zugute kommt. Diese Technologie soll auch Synergien für die Serienentwicklung bei Audi schaffen und den Transfer in Straßenfahrzeuge ermöglichen.
Das Audi-Formel-1-Projekt wird von einem erfahrenen Führungsteam geleitet, angeführt von CEO Andreas Seidl, der zuvor bei McLaren tätig war. Als COO fungiert Oliver Hoffmann, der die technische Entwicklung verantwortet. Mattia Binotto, ehemaliger Ferrari-Teamchef, wurde als Chief Operating and Technical Officer verpflichtet und verstärkt die Führungsriege mit seiner umfangreichen Formel-1-Erfahrung. Diese Kombination aus Motorsport-Expertise und Audi-Ingenieurskunst soll das Team optimal auf den Einstieg 2026 vorbereiten.