europa league

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Die UEFA Europa League ist der zweithöchste europäische Vereinswettbewerb im Fußball nach der Champions League. Der Wettbewerb beginnt mit einer Ligaphase, in der 36 Teams jeweils acht Spiele gegen unterschiedliche Gegner austragen. Die besten acht Teams qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale, während die Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 24 in die Playoffs einziehen. Ab dem Achtelfinale wird im klassischen K.o.-System mit Hin- und Rückspiel bis zum Finale gespielt, das an einem neutralen Ort ausgetragen wird.
Bei der Auslosung der Europa League Playoffs werden die Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 16 der Ligaphase gegen die Teams auf den Plätzen 17 bis 24 gelost. Die besser platzierten Mannschaften (Plätze 9-16) haben dabei den Vorteil des Heimrechts im Rückspiel. Die Auslosung erfolgt nach bestimmten Kriterien, wobei Teams aus demselben Land und Mannschaften, die bereits in der Ligaphase aufeinandergetroffen sind, einander zugelost werden können. Die Sieger der Playoff-Begegnungen ziehen ins Achtelfinale ein, wo sie auf die direkt qualifizierten Top-8-Teams treffen.
Die Spiele der Europa League finden in der Regel donnerstags statt, mit Anstoßzeiten um 18:45 Uhr und 21:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Während der Ligaphase werden an jedem Spieltag mehrere Partien parallel ausgetragen, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Die aktuelle Tabelle kann live auf der offiziellen UEFA-Website, in Sport-Apps und auf den Webseiten der teilnehmenden Vereine verfolgt werden, wo die Ergebnisse in Echtzeit aktualisiert werden. An Spieltagen der K.o.-Runde können auch einzelne Spiele zu anderen Wochentagen terminiert werden.
Die Teilnahme deutscher Mannschaften an der Europa League richtet sich nach ihrer Platzierung in der Bundesliga der Vorjahressaison. Typischerweise qualifizieren sich Teams, die in der Liga zwischen Platz 5 und 7 landen, sowie möglicherweise der DFB-Pokalsieger, sofern dieser nicht bereits über die Liga für die Champions League qualifiziert ist. Deutsche Clubs wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen oder der 1. FC Union Berlin gehörten in den letzten Jahren zu den regelmäßigen Teilnehmern. Die genaue Anzahl deutscher Starter kann variieren, abhängig von der UEFA-Länderkoeffizientenwertung und den nationalen Wettbewerbsergebnissen.
Der Sieger der Europa League qualifiziert sich automatisch für die UEFA Champions League der darauffolgenden Saison, unabhängig von seiner Platzierung in der nationalen Liga. Dies bietet Mannschaften eine wichtige alternative Qualifikationsmöglichkeit für den prestigeträchtigsten europäischen Clubwettbewerb. Der Titelträger startet dabei direkt in der Ligaphase der Champions League und muss keine Qualifikationsrunden absolvieren. Zusätzlich erhält der Sieger das Recht, den UEFA Super Cup gegen den Champions-League-Sieger zu bestreiten, der traditionell zu Beginn der neuen Saison ausgetragen wird.