glenn close
Glenn Close ist eine amerikanische Schauspielerin, die am 19. März 1947 in Greenwich, Connecticut, geboren wurde. Sie gehört zu den renommiertesten Darstellerinnen Hollywoods und wurde achtmal für den Oscar nominiert, unter anderem für ihre Rollen in 'Gefährliche Liebschaften', 'Eine verhängnisvolle Affäre' und 'Albert Nobbs'. Besonders bekannt wurde sie durch ihre Darstellung der obsessiven Alex Forrest in dem Psychothriller 'Eine verhängnisvolle Affäre' sowie als ikonische Cruella de Vil in '101 Dalmatiner'. Neben ihrer Filmkarriere feiert sie auch große Erfolge am Broadway und im Fernsehen, wo sie mehrere Emmy Awards gewonnen hat.
Glenn Close hat trotz ihrer achtmaligen Oscar-Nominierung bisher keinen Academy Award gewonnen, was sie zu einer der am häufigsten nominierten Schauspielerinnen ohne Sieg macht. Ihre Nominierungen erstrecken sich über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten, von 'Garp und wie er die Welt sah' (1982) bis zu 'The Wife' (2019). Diese Tatsache wird oft als eine der größten Ungereimtheiten in der Oscar-Geschichte diskutiert. Dennoch hat Close zahlreiche andere bedeutende Auszeichnungen erhalten, darunter drei Emmy Awards, drei Tony Awards und drei Golden Globe Awards.
Glenn Closes bekannteste Filmrolle ist vermutlich die der Alex Forrest in dem Thriller 'Eine verhängnisvolle Affäre' (1987), in der sie eine Frau spielt, die nach einer Affäre zur gefährlichen Stalkerin wird. Diese Darstellung wurde zur kulturellen Ikone und prägte den Begriff 'bunny boiler' im englischen Sprachgebrauch. Ebenfalls sehr populär ist ihre Rolle als Cruella de Vil in den Disney-Realverfilmungen '101 Dalmatiner' (1996) und '102 Dalmatiner' (2000), in der sie die exzentrische Bösewichtin mit großer Spielfreude verkörperte. Weitere bedeutende Rollen hatte sie in 'Gefährliche Liebschaften', 'The Wife' und 'Albert Nobbs', für die sie jeweils Oscar-Nominierungen erhielt.
Glenn Close ist eine versierte Theaterschauspielerin und hat ihre Karriere tatsächlich am Broadway begonnen, bevor sie zum Film kam. Sie gewann drei Tony Awards für ihre Auftritte in den Broadway-Produktionen 'The Real Thing', 'Death and the Maiden' und 'Sunset Boulevard', in der sie die Norma Desmond spielte. Das Theater bleibt ein wichtiger Teil ihrer künstlerischen Arbeit, und sie kehrt regelmäßig zur Bühne zurück. Ihre Theaterausbildung und -erfahrung haben maßgeblich zu ihrer Wandlungsfähigkeit und technischen Brillanz als Schauspielerin beigetragen.
Glenn Close hatte eine herausragende Hauptrolle in der Anwaltsserie 'Damages - Im Netz der Macht' (2007-2012), in der sie die skrupellose und brillante Anwältin Patty Hewes verkörperte. Für diese Rolle erhielt sie zwei Emmy Awards und mehrere Golden Globe Awards, was ihre Vielseitigkeit auch im Fernsehformat unter Beweis stellte. Die Serie wurde von Kritikern hoch gelobt und gilt als eine der besten Anwaltsserien des Fernsehens. Darüber hinaus hatte sie Gastauftritte in verschiedenen anderen Produktionen und spielte Hauptrollen in mehreren gefeierten TV-Filmen, wodurch sie ihre Position als eine der führenden Darstellerinnen über alle Medienformate hinweg festigte.