handball em halbfinale
Die Halbfinalspiele der Handball-Europameisterschaft werden traditionell am vorletzten Turniertag ausgetragen, zwei Tage vor dem großen Finale. Bei der Handball-EM 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen sind die Halbfinals für den Freitag vor dem Finalwochenende angesetzt. Die genauen Austragungsorte und Anstoßzeiten werden vom Europäischen Handballverband festgelegt, wobei die Spiele üblicherweise am Nachmittag und Abend stattfinden, um maximale TV-Reichweite zu gewährleisten.
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat in den vergangenen Jahren eine wechselhafte Halbfinalbilanz bei Europameisterschaften vorzuweisen. Bei der EM 2024 erreichte Deutschland das Halbfinale und zeigte dort ambitionierte Leistungen gegen starke Gegner wie Frankreich oder Dänemark. Besonders die Duelle gegen Kroatien haben sich in den letzten Jahren zu echten Klassikern entwickelt, da beide Teams auf Augenhöhe agieren. Die DHB-Auswahl konnte sich in der jüngeren Vergangenheit als feste Größe im europäischen Spitzenhandball etablieren und zählt regelmäßig zum engeren Favoritenkreis.
Zu den wiederkehrenden Favoriten für die Halbfinalspiele der Handball-EM zählen traditionell Frankreich, Dänemark, Schweden, Spanien und Deutschland. Kroatien hat sich in den letzten Jahren ebenfalls als konstante Spitzenmannschaft etabliert und erreicht regelmäßig die K.o.-Runde der Europameisterschaft. Norwegen und Island können als Außenseiter ebenfalls für Überraschungen sorgen und haben bereits mehrfach das Halbfinale erreicht. Die Qualifikation für die Vorschlussrunde hängt stark von der Gruppenphase und dem Viertelfinale ab, wobei die Topteams meist ihre Klasse ausspielen.
Die Handball-Europameisterschaft beginnt mit einer Vorrunde, in der die 24 teilnehmenden Mannschaften in sechs Gruppen zu je vier Teams eingeteilt sind. Die besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde, wo die Punkte aus den direkten Duellen mitgenommen werden. Aus der Hauptrunde erreichen die jeweils zwei besten Mannschaften jeder Gruppe das Viertelfinale. Nach den Viertelfinalspielen im K.o.-Modus stehen die vier Halbfinalisten fest, die um den Einzug ins Finale kämpfen.
Das Abschneiden bei der Handball-EM und insbesondere das Erreichen des Halbfinales kann je nach Qualifikationsmodus Auswirkungen auf die Teilnahme an nachfolgenden Weltmeisterschaften haben. In einigen Zyklen dient die Europameisterschaft als direktes Qualifikationsturnier, wobei die bestplatzierten Teams automatisch für die WM gesetzt sind. Für ambitionierte Nationen wie Deutschland, Frankreich oder Kroatien ist das Halbfinale daher nicht nur prestigeträchtig, sondern kann auch sportpolitisch von großer Bedeutung sein. Die genauen Qualifikationsregeln variieren jedoch von Turnier zu Turnier und werden vom Welthandballverband festgelegt.