landtagswahlen 2026

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Im Jahr 2026 stehen Landtagswahlen in mehreren deutschen Bundesländern an, darunter voraussichtlich Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Die genauen Wahltermine werden von den jeweiligen Landesregierungen festgelegt und liegen üblicherweise im Frühjahr oder Herbst des Wahljahres. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wählen traditionell im Frühjahr, während die östlichen Bundesländer ihre Wahlen häufig im Herbst abhalten.
Sonntagsfragen sind demoskopische Umfragen, die das aktuelle Stimmungsbild der Wählerschaft wiedergeben und die Frage beantworten: "Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Wahlen wären?". Da die Landtagswahlen 2026 noch in der Zukunft liegen, können sich die Umfragewerte bis zum tatsächlichen Wahltermin noch erheblich verändern. Solche Umfragen dienen als Momentaufnahme und Trendindikator, sind aber keine verlässlichen Wahlprognosen. Die Werte werden regelmäßig von verschiedenen Meinungsforschungsinstituten erhoben und veröffentlicht.
Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsbürger, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz im jeweiligen Bundesland haben. In einigen Bundesländern wurde das Wahlalter bereits auf 16 Jahre gesenkt, was bei den Wahlen 2026 relevant sein kann. Jeder Wahlberechtigte erhält automatisch eine Wahlbenachrichtigung per Post, die alle wichtigen Informationen zum Wahllokal und zur Briefwahl enthält. EU-Bürger aus anderen Mitgliedsstaaten sind bei Landtagswahlen nicht wahlberechtigt, da es sich um Wahlen auf Landesebene handelt.
Landtagswahlen haben erheblichen Einfluss auf die Bundespolitik, da sie die Zusammensetzung des Bundesrates verändern können, der bei der Gesetzgebung auf Bundesebene mitentscheidet. Sie gelten zudem als wichtiger Stimmungstest für die Bundesregierung und können die politischen Kräfteverhältnisse in Berlin beeinflussen. Erfolge oder Misserfolge bei Landtagswahlen wirken sich oft auf die Strategie und Personalentscheidungen der Bundesparteien aus. Besonders in Jahren zwischen Bundestagswahlen dienen Landtagswahlen als wichtiges Feedback der Bürger zur aktuellen Politik.
Bei den meisten Landtagswahlen haben Wähler zwei Stimmen: Die Erststimme für einen Direktkandidaten im Wahlkreis und die Zweitstimme für eine Landesliste einer Partei. Die Sitzverteilung im Landtag richtet sich nach dem Verhältnis der Zweitstimmen, wobei üblicherweise eine Fünf-Prozent-Hürde gilt, die Parteien überwinden müssen. Direktkandidaten, die in ihrem Wahlkreis die meisten Erststimmen erhalten, ziehen direkt in den Landtag ein. Einige Bundesländer haben abweichende Wahlsysteme, etwa Baden-Württemberg mit nur einer Stimme, was die jeweiligen Landeswahlgesetze regeln.