michael schumacher
Michael Schumacher gewann insgesamt sieben Formel-1-Weltmeistertitel und ist damit einer der erfolgreichsten Rennfahrer der Geschichte. Seine ersten beiden Titel holte er 1994 und 1995 mit Benetton, bevor er zu Ferrari wechselte. Mit der Scuderia Ferrari dominierte er die Formel 1 zwischen 2000 und 2004 mit fünf aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften. Dieser Rekord wurde erst 2020 von Lewis Hamilton eingestellt.
Am 29. Dezember 2013 erlitt Michael Schumacher beim Skifahren im französischen Méribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Er stürzte in einem Gelände abseits der markierten Pisten und prallte mit dem Kopf gegen einen Felsen, wobei sein Helm teilweise zerbrach. Schumacher wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus nach Grenoble gebracht, wo er notoperiert wurde und anschließend mehrere Monate im künstlichen Koma lag. Seit September 2014 wird er zu Hause von seiner Familie gepflegt, wobei Details zu seinem Gesundheitszustand aus Datenschutzgründen nicht öffentlich gemacht werden.
Michael Schumacher fuhr während seiner Karriere für insgesamt vier verschiedene Teams. Sein Debüt gab er 1991 beim Team Jordan, bevor er noch im selben Jahr zu Benetton wechselte, wo er bis 1995 blieb und seine ersten beiden WM-Titel gewann. Von 1996 bis 2006 prägte er die erfolgreichste Ära von Ferrari und holte fünf weitere Weltmeistertitel. Nach einer dreijährigen Pause kehrte er 2010 in die Formel 1 zurück und fuhr bis zu seinem endgültigen Rücktritt 2012 für Mercedes.
Michael Schumacher hält zahlreiche Formel-1-Rekorde, von denen einige bis heute Bestand haben. Er gewann 91 Grand-Prix-Rennen, ein Rekord, der erst 2020 von Lewis Hamilton übertroffen wurde. Seine sieben Weltmeistertitel teilte er sich seit 2020 ebenfalls mit Hamilton. Schumacher stand 155-mal auf dem Podium und fuhr 68 Pole-Positions ein. Besonders bemerkenswert ist seine Dominanz bei Ferrari, wo er zwischen 2000 und 2004 fünf aufeinanderfolgende Titel gewann und das Team zur erfolgreichsten Ära seiner Geschichte führte.
Michael Schumacher begann seine Motorsport-Karriere im Kartsport, wo sein Vater Rolf ihm im Alter von vier Jahren seinen ersten Kart baute. Er gewann 1984 und 1985 die deutsche Kart-Meisterschaft in seiner Altersklasse und stieg dann in die Formel König und später in die Formel 3 auf. 1990 gewann er die deutsche Formel-3-Meisterschaft, was ihm den Weg in die Formel 1 ebnete. Sein Durchbruch kam 1991, als Mercedes-Benz ihm ein Cockpit beim Jordan-Team für den Grand Prix von Belgien verschaffte, wo er sofort beeindruckte und noch im selben Jahr von Benetton verpflichtet wurde.