olivier giroud
Olivier Giroud begann seine Profikarriere bei Grenoble und wechselte 2010 zu Montpellier, wo er 2012 französischer Meister wurde. Danach spielte er sechs Jahre beim FC Arsenal (2012-2018), mit dem er dreimal den FA Cup gewann. 2018 wechselte er zum FC Chelsea, wo er die Champions League 2021 und die Europa League 2019 gewann. Seit 2021 spielt der französische Stürmer bei AC Mailand in der Serie A, wo er 2022 die italienische Meisterschaft holte.
Olivier Giroud ist mit 57 Toren der beste Torschütze in der Geschichte der französischen Nationalmannschaft und hat damit Thierry Henry (51 Tore) übertroffen. Er erreichte diesen Rekord im März 2023 und wurde damit zum alleinigen Rekordtorschützen Frankreichs. Giroud war Teil der französischen Mannschaft, die 2018 Weltmeister wurde, und erreichte 2022 das WM-Finale in Katar. Seine konstanten Leistungen über mehr als ein Jahrzehnt im Nationaltrikot machen ihn zu einer Legende des französischen Fußballs.
Olivier Giroud wurde am 30. September 1986 in Chambéry, Frankreich, geboren. Das macht ihn derzeit 37 Jahre alt, wobei er trotz seines Alters weiterhin auf höchstem Niveau spielt. Seine körperliche Fitness und professionelle Einstellung ermöglichen es ihm, auch in einem Alter zu spielen, in dem viele Stürmer bereits ihre Karriere beendet haben. Giroud gilt als Paradebeispiel für Langlebigkeit im modernen Profifußball.
Giroud ist bekannt für sein hervorragendes Kopfballspiel und seine technischen Fähigkeiten, die für einen Stürmer seiner Größe (1,92 m) außergewöhnlich sind. Seine Stärken liegen im Kombinationsspiel, wo er als klassischer Zielspieler fungiert und seine Mitspieler durch geschickte Ableitungen ins Spiel bringt. Besonders bemerkenswert ist seine Fähigkeit, spektakuläre Tore zu erzielen, wie sein legendärer Scorpion-Kick für Arsenal gegen Crystal Palace 2017 zeigt. Trotz seiner Größe verfügt er über eine beachtliche Technik und kann auch aus der Distanz oder mit artistischen Aktionen treffen.
Giroud wurde während seiner Karriere teilweise kritisiert, weil er in wichtigen Spielphasen nicht immer genug Tore erzielte und manchmal als zu ineffizient wahrgenommen wurde. Besonders bei der WM 2018, die Frankreich gewann, schoss er kein einziges Tor, was zu Diskussionen über seinen Beitrag führte, obwohl seine Spielweise das Team taktisch bereicherte. Kritiker bemängelten oft, dass er nicht die Torquote eines Weltklasse-Stürmers erreiche, während Befürworter seine Teamfähigkeit und seinen Wert für das Kollektiv hervorhoben. Diese Diskrepanz zwischen statistischer Leistung und tatsächlichem Mehrwert für die Mannschaft begleitete ihn über Jahre, obwohl seine Titelsammlung und sein Torrekord für sich sprechen.