uefa conference league

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Die UEFA Conference League ist der drittwichtigste europäische Klubwettbewerb nach der Champions League und der Europa League. Sie wurde in der Saison 2021/22 erstmals ausgetragen und bietet Vereinen aus kleineren Ligen sowie Teams, die sich knapp nicht für die Europa League qualifiziert haben, die Möglichkeit, auf internationaler Ebene zu spielen. Der Wettbewerb folgt einem ähnlichen Format wie die anderen UEFA-Turniere mit Gruppen- und K.o.-Phasen. Das Ziel ist es, mehr Vereinen aus verschiedenen europäischen Ländern die Chance auf internationalen Wettbewerb zu geben und die Attraktivität des europäischen Fußballs zu erhöhen.
Die Qualifikation erfolgt über die nationalen Ligaplatzierungen, wobei Vereine typischerweise über die Plätze 5-7 ihrer Liga oder durch Pokalsiege einsteigen können. Die genaue Anzahl der Startplätze pro Land hängt vom UEFA-Koeffizienten der jeweiligen Liga ab, sodass stärkere Ligen mehr Teilnehmer entsenden dürfen. Zusätzlich können sich Teams über Qualifikationsrunden für die Gruppenphase qualifizieren. Vereine, die in den Play-offs der Europa League ausscheiden, steigen ebenfalls in die Conference League ab und verstärken dort das Teilnehmerfeld.
Der Gewinner der UEFA Conference League qualifiziert sich automatisch für die Gruppenphase der Europa League in der darauffolgenden Saison. Zusätzlich erhält der Siegerverein Prämien aus dem Preisgeldfonds der UEFA, der in die Millionen geht und sich nach dem Abschneiden im Wettbewerb staffelt. Die Mannschaft erhält außerdem die offizielle Trophäe des Wettbewerbs sowie erhebliche Einnahmen durch Ticketverkäufe und TV-Gelder. Der sportliche Prestige-Gewinn und die internationale Sichtbarkeit sind für viele teilnehmende Vereine besonders wertvoll.
Die Conference League ist als dritte Wettbewerbsebene unter der Europa League positioniert und richtet sich primär an Vereine aus schwächeren Ligen sowie Teams, die knapp die Europa-League-Qualifikation verpasst haben. Das Teilnehmerfeld ist breiter gefächert mit mehr Mannschaften aus kleineren Fußballnationen, während die Europa League traditionell stärkere Teams versammelt. Die Preisgelder und TV-Einnahmen fallen in der Conference League geringer aus als in der Europa League. Dennoch folgen beide Wettbewerbe einem vergleichbaren Turniermodus mit Gruppenphase und anschließenden K.o.-Runden bis zum Finale.
Zu den deutschen Teilnehmern der Conference League gehören unter anderem der 1. FC Köln, der 1. FC Union Berlin und Eintracht Frankfurt, die über ihre Ligaplatzierungen oder durch Umgruppierungen aus anderen Wettbewerben eingestiegen sind. Die Bundesliga erhält aufgrund ihres hohen UEFA-Koeffizienten in der Regel Startplätze für die Conference League, meist über die mittleren Tabellenplätze. Deutsche Vereine konnten in diesem Wettbewerb bereits beachtliche Erfolge erzielen und bis in die späten Phasen vordringen. Die Teilnahme bietet gerade für kleinere Bundesligisten eine wertvolle Gelegenheit, internationale Erfahrung zu sammeln und zusätzliche Einnahmen zu generieren.